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Sequoia Nationalpark

Rund 120 Kilometer entfernt vom weltbekannten Yosemite Nationalpark liegt der mindestens genauso umwerfende Sequoia Nationalpark. Der Park grenzt an den Kings-Canyon Nationalpark und befindet sich zwischen Los Angeles und San Franzisco.

Hervorzuheben ist der 4.417 Meter hohe Mount Whitney, immerhin die größte Erhebung innerhalb der 48 zusammenhängenden US-Bundesstaaten.

Weiterhin befindet sich der Kings River Canyon innerhalb des besagten Gebietes. Die tiefste Schlucht Nordamerikas.

Ich möchte euch allerdings hier lediglich den Sequoia Nationalpark etwas genauer vorstellen.

Mit Sicherheit wird aber auch irgendwann noch ein Artikel speziell zum Kings-Canyon Nationalpark folgen.

Auf dem Weg durch den Nationalpark, kommt ihr an vielen tollen Fotospots und Ausblickpunkten vorbei. Für die Anfahrt, welche eigentlich etwa eine Stunde dauert (bis zum Lodgepole Campground) solltet ihr mindestens 2 Stunden einplanen. Wichtig ist vorher zu tanken, denn im gesamten Park gibt es keine Tankstelle!

 

Fahrt nach oben- Sequoia Nationalpark
Fahrt nach oben- Sequoia Nationalpark

 

Ausblick während der Fahrt- Sequoia Nationalpark
Ausblick während der Fahrt- Sequoia Nationalpark

 

Ausblick- Sequoia Nationalpark

Traumhafter Lodgepole Campingplatz im Sequoia Nationalpark oder ihr entscheidet euch doch für ein Hotel 🙂

Eine Reise hierher wird euch immer in Erinnerung bleiben. Plant mindestens 2 Übernachtungen ein. Es gibt einige Hotels / Motels / Blockhütten und sogar ein Luxus Resort.

Der Campingplatz Lodgepole hat es mir allerdings angetan. Von hier aus könnt ihr am Tage den gesamten Nationalpark bereisen. Egal ob zu Fuß oder mit dem Auto. Den Abend und die Nacht verbringt ihr dann in unbeschreiblich schöner Atmosphäre mitten in der Natur. Dennoch wird es euch an nichts fehlen. Es gibt einen kleinen Markt, sanitäre Einrichtungen und eine Wäscherei direkt im Lodgepole Visitor Center. Hier solltet ihr euren ersten Stopp einlegen.

Lodgepole Visitor Center

Informationen rund um den Nationalpark

Eine schöne Ausstellung inklusive kurzer Filmbeiträge zeigt euch die Vielfalt der Umgebung und den Umgang mit dem hier lebenden Schwarzbären.  Natürlich gibt es auch unzählige Infos und Kartenmaterial zu Wanderungen und Erkundungen. Es gibt sogar einen Shuttlebus, der euch zum General Shermann Tree (nach Volumen der größte Mammutbaum der Welt) fährt.

Wandertrail zum General Sherman Tree

Allerdings gibt es einen tollen etwa 1,5 stündigen Fußweg, beginnend direkt am Campingplatz der euch auch dorthin führt. Abseits der ganzen anderen Touristen geht ihr über Waldwege bis zum General Sherman Tree. Ihr werdet Bäche passieren, die Rückstände von Waldbränden sehen und Spuren der Bären entdecken. Um die Spuren im Wald richtig zu deuten, schaut euch im Visitor Center die Kurzfilme an. Sie sind sehr informativ und es ist toll, direkt im Anschluss die Spuren im Wald zu entdecken.

Die Bäume werden auf eurem Weg immer größer bis ihr endlich am größten Baum der Welt (nach Volumen) ankommt. Ich empfehle euch diesen wundervollen Trail zum Wandern. Es ist viel schöner die Natur zu erleben und nicht einfach mit dem Bus vor dem Highlight abgesetzt zu werden. Wir haben die Ruhe auf dem Wanderweg genossen. Die Strecke ist nicht vergleichbar mit einem Waldspaziergang in Deutschland. Es ist viel faszinierender und aufregender. Trotzdem finde ich es toll, dass es diesen Bus-Shuttleservice gibt. So können auch ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität das Naturphänomen bestaunen.

Es ist schon beeindruckend vor diesem Baum zu stehen, gerade wenn man an die Bäume hierzulande denkt. Plant für die Wanderung etwas mehr Zeit ein, denn die Luft hier oben ist bereits etwas dünner als ihr es gewohnt sein werdet.

Neben dem größten Baum der Welt, findet ihr im Giant Forest viele weitere unglaublich große Bäume.

Wanderung zu den Mammutbäumen- Sequoia Nationalpark
Wanderung zu den Mammutbäumen- Sequoia Nationalpark

 

Wanderung zu den Mammutbäumen- Sequoia Nationalpark
Wanderung zu den Mammutbäumen- Sequoia Nationalpark

 

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General Sherman Tree- Sequoia Nationalpark
General Sherman Tree- Sequoia Nationalpark

Moro Rock Trail

Einen weiteren Ausflug solltet ihr zum Moro Rock machen. Der Moro Rock ist ein Granitvorsprung, von dem aus ihr den gesamten Nationalpark überblicken könnt. Bei gutem Wetter reicht die Sicht sogar bis nach Los Angeles. Der Weg auf die Spitze des Vorsprungs führt über einige sehr steile Treppen. Die Wanderung ist kurzweilig aber durch die Höhe und die damit verbundene dünne Luft sehr anstrengend. Oben angekommen werdet ihr aber mit einem atemberaubenden Blick entschädigt. Ihr befindet euch dann auf 2.050 Metern. Am besten kommt ihr morgens hierher. Dann habt ihr den Weg und das Plateau für euch alleine. Einige Infotafeln am Gipfel lassen euch etwas über den Berg, die Luftverschmutzung und die Umgebung lernen.

Ausblick vom Moro Rock- Sequoia Nationalpark
Ausblick vom Moro Rock- Sequoia Nationalpark

Crystal Cave

Wollt ihr nicht so hoch hinaus, sondern lieber unter den Sequoia Nationalpark? Dann besucht das Crystal Cave. Eine einzigartige Tropfsteinhöhle. Es gibt im Besucherzentrum von Lodgepole Tickets für verschiedene Führungen. Von der kurzen Führung für Familien, über Führungen im Dunkeln bis hin zu einer sehr abenteuerlichen Führung, bei der ihr ins Schwitzen geraten werdet und eure Kleidung auch auf dem letzten Fleckchen dreckig werden wird. Egal welche Tour ihr bucht, in der Crystal Cave sind immer einstellige Temperaturen. Zieht euch also warm an. Vom Visitor Center fahrt ihr etwa eine Stunde bis zum Parkplatz, von dort geht es zu Fuß weiter.

Der Wasserfall im Sequoia Nationalpark

Trail zu den Tokopah Falls

Hoch über der Erde oder tief darunter ist für euch nichts? Dann seid ihr vielleicht eher die Wasserliebhaber? Auch dafür bietet der Seuqoia Nationalpark das Richtige. Eine etwa einstündige Wanderung vom Lodgepole Campingplatz entfernt findet ihr die Tokopah Falls. Anfangs ist es ein angenehmer Wanderweg am Ende müsst ihr über Stock und Stein. Für Abwechslung ist also gesorgt. Auf dem Wanderweg werdet ihr an vielen schönen Punkten vorbeikommen. Ihr befindet euch schließlich mitten in der Natur. Aufgrund des letzten Stücks vom Weg empfiehlt sich die Mitnahme einer Aktioncam. Eure teure Spiegelreflex solltet ihr lieber am Campingplatz lassen. Wir sind zwar mit der Kamera gewandert, wussten aber auch nichts über die Beschaffenheit der letzten Meter. Unsere Kamera hat es allerdings auch überlebt, also ein Ausschlusskriterium für (Hobby)Fotografen ist es also dennoch nicht.

Besonders beeindruckend sind die Wasserfälle übrigens nach der Schneeschmelze, also in den Monaten März bis Juni (je nach Wetterlage)

Du suchst nach einem Reisebericht für Kalifornien, der auch den Sequoia Nationalpark auf seiner Route beinhaltet? Rundreise Kalifornien -Ein Reisebericht- TeiI I / Rundreise Kalifornien -Ein Reisebericht- TeiI II

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