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Rundreise Kalifornien Erfahrung -Ein Reisebericht- TeiI I

Rundreise Kalifornien Erfahrung Teil II findest du natürlich auch auf dem Blog

Heute habe ich für euch einen Reisebericht für das südliche Kalifornien. Es ist eine Möglichkeit eine günstige Rundreise zu machen und super viel zu erleben.

Die Westküste von Amerika. Ein Roadtrip an dieser Küste ist von vielen ein Traum, nicht wahr?

Ich konnte mir diesen zusammen mit meinem Bruder erfüllen. Relativ spontan und aufgrund von einem sehr kurzen Reisezeitraum ging es für uns im September 2017 für 8 Tage über den großen Teich.

Ihr findet das viel zu kurz?

Ich gebe euch recht 😀 Aber überhaupt kein Urlaub ist deutlich kürzer als 8 Tage. Aber genau diese 8 Tage haben unsere Reise zu etwas Besonderem gemacht.  Die Eindrücke waren unglaublich intensiv und vielseitig. Natürlich spart solch ein Trip auch Urlaubstage und Geld Damit bleibt Raum für andere Reisen.

Wir sind außerdem mit eigenem Zelt gereist. Etwas ganz Besonderes, wenn man morgens von den ersten Sonnenstrahlen auf einem wunderschönen Zeltplatz geweckt wird.

Zu Kalifornien gibt es deshalb jetzt einen Reisebericht und unsere Route für 8 Tage von Los Angeles über den Sequoia Nationalpark bis nach San Diego und zur mexikanischen Grenze. Außerdem stelle ich euch später noch die „große“ typische Route im Westen vor. Los Angeles – San Franzisco – Yosemite Nationalpark – Death Valley – Grand Canyon – Las Vegas – San Diego – Los Angeles. Hierfür solltet ihr allerdings mindestens 3 Wochen einplanen.

Klima Los Angeles und San Diego

In Los Angeles und San Diego findet ihr ganzjährig angenehme Temperaturen. Die Monate November bis April sind die kühlsten. Die durchschnittliche Höchst-, Tiefsttemperatur liegt bei 19°C / 9°C. Die besten Reisemonate sind Mai bis Oktober. Hier liegen die durchschnittliche Höchst-, Tiefsttemperatur bei 24°C / 17°C. August und September können mitunter sehr heiß werden. Spitzentemperaturen von über 35°C in den Städten sind keine Seltenheit. Am Meer hingegen weht immer eine leichte Prise. Mit Regen müsst ihr ganzjährig nur vereinzelt rechnen. Im Hochsommer ist es so trocken, das jährlich schlimme Waldbrände in der Region herrschen.

Die beste Seite im Netz um euch über das Klima, die beste Reisezeit und das aktuelle Wetter zu informieren ist www.beste-reisezeit.org.

Santa Monica Beach Rundreise Kalifornien Erfahrung
Santa Monica Beach Rundreise Kalifornien Erfahrung

Reisebericht 8 Tage Kalifornien

Highlights unserer Rundreise im Überblick

  •  Moro Rock
  • General Sherman Tree (größter Mammutbaum der Welt)
  • Santa Monica Pier
  • Muscle Beach
  • Schnorcheln mit Leopardenhaien
  • La Jolla Shores Beach
  • Seal Rock
  • Sunset Cliffs

Flug nach Los Angeles und Immigration in den USA

Und los geht es. Wir wurden zum Glück bereits morgens zum Flughafen nach Düsseldorf gefahren. Wir hatten einen super Flug ausfindig machen können und sind wirklich sehr günstig inklusive Gepäck von Düsseldorf über Frankfurt nach Los Angeles und zurückgeflogen. Wie ihr solche Angebote findet, schaut einfach hierFlüge günstig buchen! Wo finde ich die besten Flugangebote?

Unser Gepäck hatten wir am Vortag gepackt. Wichtigste Gepäckstücke waren dieses Mal unser Zelt, Schlafsäcke und Campingstühle. Die komplette Packliste findet ihr natürlich hierPackliste Kalifornien Rundreise (inklusive extra Kategorie für Camping)

Ziemlich genau 18 Stunden später stiegen wir aus dem A380. Wie immer in Amerika heißt es jetzt nicht trödeln, sondern möglichst zügig und vor allen anderen zur Immigration. So spart ihr euch viel Zeit. Meistens liegen die Gepäckstücke bereits neben dem Kofferband oder ihr wart wirklich schnell bei der Einreiseprozedur.

Für alle unter euch die viel Schlimmes hierüber gehört haben, da kann ich euch beruhigen. Es ist zwar hektisch und der Tonfall des ein oder anderen Officers ist gewöhnungsbedürftig, wenn ihr aber erstmal an der Reihe seit sind alle sehr freundlich. Euch werden einige Fragen gestellt.

„Was ist euer Reisegrund?“           –> antwortet mit Vacation oder Holidays

„Wo wollt ihr hin?“                          –> antwortet mit dem Namen eurer ersten Station / Hotel etc.

„Wie lange ist der Aufenthalt?“    –> antwortet mit der Anzahl der Tage

„Was macht ihr beruflich“?           –> antwortet mit der Berufsbezeichnung, die sucht ihr euch am besten schon vorher heraus

Oft ist es ein ganz lockeres und nettes 2-minütiges Gespräch, welches ihr auch ohne super Englischkenntnisse meistern werdet.

Auto mieten in Kalifornien

Unser Auto haben wir bei Alamo geliehen. Diese Autovermietung kann ich in den USA nur empfehlen. Ich hatte bisher nie Probleme und der Service ist super. Sogar nach einem leichten Unfall mit Blechschaden oder einer ungeplanten späteren Rückgabe war Alamo extrem kulant und die Mitarbeiter jederzeit freundlich und hilfsbereit. Es gibt auch hier einige Tricks wie ihr möglichst günstig an ein Auto kommt, die richtigen Versicherung abschließt und ohne zu warten direkt mit dem Auto in euren Urlaub starten könnt. Einen ausführlichen Guide gibt es zeitnah ebenfalls hier auf dem Blog.

Camping in Kalifornien

Unsere erste Station sollte der Campground Horse Creek am Lake Kaweah sein. Der Campingplatz liegt kurz vor der Einfahrt in den Sequoia Nationalpark. Die Fahrt vom Flughafen Los Angeles dauert zwischen 4 bis 5 Stunden. Nach solch einem langen und anstrengendem Flug, sollte jeder für sich entscheiden ob er diese Strecke noch fährt. Die Fahrt ist sehr eintönig und sollte deshalb nicht von einem müden Fahrer angetreten werden. Bei unserer 8-tägigen Route hatten wir allerdings keine Zeit diese Strecke erst am nächsten Tag zu fahren. Wenn ihr euch also noch fit fühlt, einen zweiten Fahrer (in Kalifornien kostenlos bei Alamo) eingetragen habt, den Verkehr in den USA kennt und gute Flugzeiten hattet könnt ihr diese Strecke noch bewältigen.

Der Campingplatz Horse Creek liegt an einem sehr schönen See in einem kleinen Tal. Allerdings ist der Zeltplatz auch sehr offen, das heißt ihr findet nur wenig schattige Plätze. Gerade zu unserer Reisezeit im September war alles sehr trocken und wir hatten auch nachts noch über 30 Grad. Das

Schlafen im Zelt wird dann zur Herausforderung. Die sanitären Anlagen waren ausreichend aber nicht mehr im besten Zustand.  Da wir erst am späten Abend hier ankamen und es am nächsten Morgen schon sehr früh weitergehen sollte war der Zeltplatz völlig ausreichend.

Camping mit Blick -Horse Creek Campground- Rundreise Kalifornien Erfahrung
Camping mit Blick -Horse Creek Campground- Rundreise Kalifornien Erfahrung

Sequoia Nationalpark

Heute sollte es zu dem nach Volumen größten Mammutbaum der Welt in den Sequoia Nationalpark gehen. Der Park ist nicht so bekannt wie sein großer Bruder der Yosemite Nationalpark, aber mindestens genauso schön.

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Da wir nur eine Übernachtung auf dem Lodgepole Campground gebucht hatten ging es schon sehr früh los. Die Strecke von Horse Creek bis zum Lodgepole Campground ist kurvig und teils steil. Achtet darauf, dass eurer Tank voll ist. Letzte Tankstelle ist kurz hinter dem Horse Creek. Im Nationalpark selber gibt es keine Tankstelle. Reine Fahrzeit ist etwa 90 Minuten. Nehmt euch aber etwas mehr Zeit, da es auf dem Weg nach oben wunderschöne Aussichtspunkte gibt. Die Kasse am Park macht schon früh auf. Für 25$ erhaltet ihr eine mehrtägige Eintrittskarte. Gebt acht auf Wildtiere wie Bären, Eichhörnchen und Rehe. Bei uns stand plötzlich ein Reh und 2 Rehkitze mitten auf der Straße. Fahrt also langsam und umsichtig und genießt die wundervolle Natur.

Der Campground liegt mitten im Wald. Die einzelnen Campsites sind groß, bestehen aus einem Tisch, Feuerstelle und einer großen Stahlbox. In diese müsst ihr alle Lebensmittel, Getränke und verpackten Dinge einschließen. Schon häufig sind Schwarzbären auf der Suche nach Nahrung durch das Camp gelaufen. Wurde ihr Interesse durch eine Verpackung oder Dose erstmal geweckt, machen sie auch keinen Halt vor verschlossenen Zelten oder Autos. Zum Schutz der Bären benutzt bitte diese Boxen.

Insgesamt ist der Campingplatz ein wirklicher Traum. Ihr seid mitten in der Natur, habt aber im Visitor Center einen kleinen Markt, Waschmöglichkeiten und Sanitäreinrichtungen.

Sehr gut gefallen hat uns auch das Info-Center. Hier könnt ihr euch über den gesamten Nationalpark informieren, es gibt viele verschiedene Wanderrouten aber auch eine Busverbindung zu den verschiedenen Plätzen. Sehr schön sind auch die Videos über die Geschichte des Parks und die Schwarzbären.

Ein Highlight des Nationalparks war für uns der Moro Rock Trail. Am besten ihr Fahrt vom Lodgepold mit dem Auto zum ausgeschilderten kleinen Parkplatz. Von hier geht es etwa 15 Minuten steil bergauf, größtenteils stufen. Von oben habt ihr einen tollen Ausblick über den gesamten Park und bei gutem Wetter bis nach Los Angeles. Leider erkennt man auch von dort die Luftverschmutzung von Los Angeles. Wenn ihr am Vormittag den Berg erklimmt, genießt ihr die Strecke und die Aussicht weitestgehend alleine.

Moro Rock Trail-Rundreise Kalifornien Erfahrung
Moro Rock Trail-Rundreise Kalifornien Erfahrung

Ein weiteres Highlight war für uns der General Shermann Tree. Der größte Baum der Welt (Volumen).

Wir machten uns zu Fuß vom Lodgepole auf den Weg. Kleine Hinweisschilder zeigen euch den Wanderweg. Wir brauchten etwa 1,5 Stunden. Natürlich gibt es auch einen Weg für Autos oder die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren. Wir genossen allerdings die Natur und hofften auf die Sichtung von Rehen und Schwarzbären. Der Schwarzbär sollte uns verwehrt bleiben, allerdings konnten wir genau seine Spuren an den Bäumen erkennen. Wenn ihr euch die Filme im Visitor Center anschaut, wisst ihr worauf ihr zu achten habt. Für uns ging es quer durch den Wald, vorbei und über einen kleinen Bach bis wir wieder auf Menschen trafen. Es war mittlerweile sehr voll geworden. Trotzdem waren die Mammutbäume und der General Shermann Tree sehr beeindruckend. Leider kommen diese Eindrücke auf Bildern nicht voll zu Geltung.

General Sherman Tree-Rundreise Kalifornien Erfahrung
General Sherman Tree-Rundreise Kalifornien Erfahrung

Etwa 4 Stunden nachdem wir unsere Route angetreten hatten kehrten wir zurück zum Campground. Nach kurzer Rast ging es auf den nächsten Trail zum Tokopah Wasserfall. Im September ist der Wasserfall sehr klein aber trotzdem sehenswert. Für den gesamten Trail benötigten wir etwa 2 Stunden. Das letzte Stück ist sehr felsig und daher nicht für Personen mit körperlichen Problemen geeignet.

Für einen Tag konnten wir viele tolle Eindrücke sammeln. Sicherlich hätte man diese 3 Trails auch auf 2 Tage verteilen können. Wenn ihr mehr Zeit im Sequoia einplant wird euch nicht langweilig. Sehr zu empfehlen ist noch die Crystal Cave, eine Tropfsteinhöhle und der nahelegende Kings Canyon Nationalpark mit seiner Schlucht. Außerdem könnt ihr euch im Visitor Center über mehrtägige schwierige Wanderrouten informieren. Das ist natürlich nur was für die wirklichen Abenteurer unter euch ;).

Insgesamt kann ich euch den Sequoia Nationalpark nur empfehlen. Euch erwartet eine wunderschöne und unberührte Natur. Unglaubliche Mammutbäume und tolle Menschen. Der Park ist bei weitem nicht so voll und überlaufen wie Yosemite. Abenteuer und Erholung ist euch garantiert. Mehr zum Nationalpark: Diese Ecken im Sequioa Nationalpark musst du kennen!

Ob das Auto passt?-Rundreise Kalifornien Erfahrung
Ob das Auto passt?-Rundreise Kalifornien Erfahrung

 

weiter gehts mit Teil II Rundreise Kalifornien -Ein Reisebericht- TeiI II

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